Dekonstruktionen und Konstruktionen

Im Nachlass meiner Mutter fanden sich neben vielen anderen Dingen auch zwei Akkordeons, deren Reparaturkosten ihren materiellen Wert weit überstiegen hätten. Aus dem Impuls heraus, sie behalten zu wollen, sind kleine Obkjekte entstanden, die „Dekonstruktionen“. Die Akkordeons wurden hierfür auseinandergenommen und zu eigenständigen Objekten zusammen gefügt. Teilweise wurden hier auch weitere Materialien verarbeitet.

 

In der Folge dieser Auseinandersetzung mit der Vergangenheit entstehen fortlaufend neue Werke. „Einzelgänger weiß“: Das erste Objekt dieser Gruppe (Reihe 3, Mitte) war lange Zeit das Einzige seiner Art. „Der Gefährte“, sowie weitere Arbeiten dieser Reihe sind später entstanden.

Diese Objekte betrachte ich als „Seelenhäuser“ oder „Schreine“.

 
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Torsi und Figurinen

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Fragmente und schlaflose Nächte